Singapur – Teil 1

das Marina Bay Sands Hotel

Die Übernachtfahrt mit dem Zug war recht anstrengend und wir haben kaum ein Auge zugemacht, doch um etwas Geld zu sparen, ging´s nicht anders :-/. Wir wussten, dass Singapur sehr teuer sein würde und damit ich noch meinen heiß ersehnten Strandurlaub auf Bali bekommen konnte, wurde an allen Ecken und Enden gespart.

eine große, schöne Moschee am Anfang unserer Straße

So haben wir hier auch in einem sehr einfachen, aber sauberen „Bed and Breakfast“ geschlafen – für satte 50€ pro Nacht bei Gemeinschaftsdusche und -WC. Das „Sleepy Sam´s“ liegt etwas außerhalb des Zentrums, ist aber sehr gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln (die Infrastruktur ist hier top!) zu erreichen. Das Viertel selbst war sehr ruhig und gemütlich. Unsere kleine Straße war aber voll mit tollen und teilweise auch recht preiswerten kleinen Lokalen – von marokkanisch bis indisch war dort alles zu kriegen. Natürlich durften auch die vielen Geschäfte mit Stoffen und Schals nicht fehlen.

Blick unsere bescheidene Unterkunft

Gleich nach dem Mittagessen  machten wir uns auf den Weg ins Zentrum, wo wir unbedingt zur „Marina Bay“ mussten. Dort befinden sich viele der tollsten Sehenswürdigkeiten auf einem Fleck. Allen voran ist dort das Marina Bay Sands Hotel (Bild ganz oben) – ein Nobelhotel mit Zimmerpreisen, die bei 300€/Nacht beginnen, den „Rooftop infinity Pool“ brauche ich wohl nicht noch extra zu erwähnen – der erklärt sich wohl von selbst ;-). Im selben Gebäude – genauer genommen sind es 3 Einzeltürme, die oben über einem schiffsähnlichem Aufsatz verbunden sind – befindet sich unten das wohl beweitem luxuriöseste Einkaufszentrum, das wir in ganz S-O-Asien gesehen haben, ein Theater, ein Casino, unzählige Haubenlokale, … sprich alles, was man zu einem dekadenten Lebensstil so braucht. Am selben Gelände, das teilweise vom Meer umspült wird, befindet sich auch ein rieseges Salvador Dali Museum. Nur ca.100 Meter davon entfernt – über eine Helixbrücke, unter der ein schmaler Meeresarm durchfließt, mit dem anderen Ufer verbunden – befindet sich der Formel-1 Ring. Mitten auf dessen Gelände steht das derzeit höchste Riesenrad der Welt.

die Ampeln zeigen hier einen Countdown an :-)

das ist ein mächtiger Brunnenschlund ...

… und der führt direkt in eine kleine Lagune, die sich im Inneren des Einkaufszentrums befindet. Stetig träufelt das Wasser von oben herab und kleien Boote befahren wie in Venedig den Kanal. Wir staunten nicht schlecht, als plötzlich ein gewaltiges Getöse losging und mächtige Wassermassen durch den Schlund nach unten prasselten.

... und so sieht das ganze von innen aus! (da war alles noch friedlich)

Der schiffsähnliche Aufsatz des „Marina Bay Sands“ ist natürlich, wie könnte es auch anders sein eine mönströse Aussichtsplattform. Der Ausblick von dort oben ist einfach unbeschreiblich – seht selbst:

das Riesenrad von Singapur inmitten des Formel-1 Rings

überwältigender Ausblick

Blick auf einige geschichtsträchtige Gebäude aus der Kolonialzeit und tausende Wolckenkratzer

hunderte Schiffe lauern im Meer

Ein unglaubliches Schauspiel bieten hunderte Schiffe, die vor dem riesigen Frachthafen von Sinbgapur im Meer lauern. Die meisten warten wohl darauf dass ihre Ware im Wert steigt und sie mehr Geld machen können. So kann zum Beispiel ein Öltanker da draußen schon mal ein Monat ausharren …!

der riesige Frachthafen im Smog

alle geiern auf den Sonnenuntergang auf der riesigen Aussichtsplattform

Sonnenuntergang über Singapurs schönsten Wolkenkratzern

Dämmerungsstudie - man beachte den Mond!

... und noch ein wenig später ...

das Marina Bay Sands mit Riesenrad und Dali-Museum bei Nacht

Ein Gedanke zu “Singapur – Teil 1

  1. Unwarscheinlich diese Pracht! Wie schaut es mit dem Lärmpegel aus?Freuen uns sehr das Ihr so tolle Erlebnisse habt .Weiterhin alles Schöne.

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